Aktuelle Lageinformationen

07.09.2017. Info-Video von BIS zum neuen A3 DLC:

06.09.2017. Neues DCS (Navigations-)Modul: https://www.digitalcombatsimulator.com/de/shop/modules/ns430/

05.09.2017. Werferlingen 1983 in ArmA 3: http://imgur.com/a/neXSr

Operation "Jungle Salvation"

Teile der Kampfgruppe Adler verlegten am 15.07.2017 nach Tanoa um dort eine US-Operation am 22.07.2017 zu unterstützen. Ziel dieser Operation war die Gesprächsaufklärung. Unterstützt wurden die Kräfte vor Ort durch Transporthubschrauberkräfte, MedEvacs sowie Angriffshelikopter.

Lage und Auftrag

Die abgestellten Kräfte des Verbandes hatten den Auftrag, die infanteristischen Kräfte von Camp Whiskey im Nordwesten der Insel zur FOB Orange (südostwärtige Insel) zu verlegen und danach Unterstützungsaufgaben wahrzunehmen. Zu Beginn des Einsatzes fielen zahlreiche Transporthubschrauber aufgrund technischer Defekte aus und verzögerten dadurch die Verlegung der Kräfte. Nach der schließlichen Verlegung stellten "Falcon 1" und "Falcon 2" MedEvac-Kapazitäten bereit. Dabei blieb stets einer in der Luft, um im Bedarfsfall Verwundete schnellstmöglich zu versorgen und zu retten. In der ersten Phase der Operation machte allerdings plötzlich aufkommender, dichter Nebel mit Sichtweiten von unter 100 Meter den Einsatz der Luftfahrzeuge nahezu unmöglich.

Nachdem das Wetter später plötzlich wieder aufklarte, flogen die Piloten des Verbandes als „Falcon 2“ im Wechsel mit anderen Einheiten, welche „Falcon 1“ bereitstellten. Später wurden beide MedEvacs durch einen weiteren abgestellten MedEvac abgelöst, „Falcon 3“. Im gleichen Zuge wurden „Falcon 1“ und „Falcon 2“ auf das Waffensystem RAH-66 Commanche befohlen, um die Infanteriekräfte mit Close Air Support zu unterstützen.

Noch bevor aber "Falcon 2" zum Einsatz kommen konnte, trat bei diesem ein technischer Defekt auf, sodass „Falcon 2“ nicht in die Kampfhandlungen eingreifen konnte und so lediglich „Falcon 1“ weiterhin die eigenen Kräfte vor Ort mit Feuer unterstützen und den Feind niederhalten konnte. „Falcon 2“ kehrte daraufhin zum Stützpunkt zurück. Dabei gab es keine Gefallenen, lediglich die Piloten wurden leicht verletzt.

Lessons Learned

Neben den bereits erwähnten technischen Defekten an den Luftfahrzeugen, wo die Ursachen noch zu ermitteln sind, zeigte sich überdies wie dringend erforderlich es ist, im Vorbefehl die fliegenden Kräfte über den aktuellen Wetterbericht zu informieren.

Aus dem Leben der Soldaten ...

Pilot Kaputtschino schrieb wenige Tage vor dem Einsatz in sein Tagebuch:

Ich landete in Tanoa, stieg aus der Maschine und fing dank der Mittagsonne direkt an zu schwitzen. Es war warm, schwül. Und nahezu windstill. Ich betrat die Flughafenhalle und ging zur Information. „Building 15, Room 245“. Ich bedankte mich, verließ den Flughafen. „Erst mal eine rauchen, dann sehen wir weiter“. Ich drückte die Zigarette aus, nahm mein Gepäck auf und machte mich auf. Es dauerte nicht lange, da hielt ein Pickup neben mir und ich hörte nur „You need a ride?“. Ich antwortete „Sure, thanks!“, schmiss mein Gepäck auf die Ladefläche und stieg ein. „Just landed?“ „Yeah“ „Where can I drop you off?“ „I’m sleeping in Building 15, if you drive somewhere nearby that would be awesome“. Nach einer 5 minütigen Fahrt waren wir auch schon da. Dave war ein netter Typ, Seargent der US Army. Ich bezog mein Zimmer und legte mich erst mal schlafen. Noch 15 Stunden bis zum ersten Briefing…

Am nächsten Morgen ging es dann los. Ich betrat den Briefingraum und sah dort auch schon Anubis. Ich setzte mich neben ihn, er fragte mich, wie der Flug war und ob alles geklappt hätte. Dann begann das Briefing. Dann hieß es „Flightpersonal remains seated“. Wir wurden vorgestellt, dann erhielten wir ein Wetterbriefing und wurden vom amerikanischen Geschwaderführer, Captain Wilmer, zu einem Kaffee eingeladen. Danach fuhr er mit uns zur Flight. Wir betraten den Hangar und da stand sie, die Commanche. Unser Waffensystem für die nächste Woche. Wir wurden eingewiesen und sollten am nächsten Tag unseren ersten Testflug machen. Anubis und ich zogen abends noch durch die „Barracks“, aßen und tranken was und um 22 Uhr war dieser Tag dann auch vorbei. Ich war etwas nervös und konnte nicht einschlafen, ich freute mich auf den morgigen Tag.

Und dann war es so weit. Ich war früh auf, obwohl der Flug erst für 10 Uhr geplant war. Ich frühstückte, ging eine Runde laufen und ging dann wieder zur Flight. Ich wollte mir vorher noch mal den Commanche angucken. Als ich ankam, stellte ich fest, das Anubis die gleiche Idee hatte, er saß schon munter im Cockpit und ging jeden Knopf durch. Um 10 Uhr war es dann endlich so weit. Wir starteten zum ersten Mal die Triebwerke, der Flugplan war aufgegeben, die Frequenzen eingestellt. „Birdie 1, ready for takeoff“ – „Birdie 1, you’re cleared for takeoff, have a nice flight!“ klang es in texanischem Akzent durch meine Kopfhörer. Wir rollten los und kurze Zeit später befanden wir uns in der Luft, das Fahrwerk fuhr ein. 2 Stunden waren wir unterwegs bis wir „Bingo“ erreichten. „Birdie 1, RTB“. Wir landeten, die Maschine rollte zum Hangar und wurde dann vom Bodenpersonal übernommen. Captain Wilmer begrüßte uns und sah wohl unser Grinsen. „Looks like you guys had a lot of fun!“ sagte er mit einem Zwinkern. “Sure we had!” – und was für einen.

Captain Wilmer wies und dann noch für die nächsten Tage ein. Übungsflüge und Waffentests standen noch auf dem Programm.

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